Regenwürmer (Lumbricus, verschiedene Arten)

• Vorkommen:

Im gesamten Erdreich, auch unter feuchtem Laub, das ganze Jahr über. Im Winter und bei Trockenperioden ohne Darminhalt und eng zusammengerollt in kleinen Erdhöhlen.

• Verfütterung:

Ein sehr nahrhaftes Futter, je nach Größe für mittlere und große Fische unentbehrlich, besonders für Cichliden. Die oben genannten, im Ruhestand befindlichen Würmer werden besonders gern gefressen. Im Übermaß verabreicht stellen sich bei den Fischen leicht Verfettung und Unfruchtbarkeit ein. Auch sollte man große, geschlechtsreife Würmer möglichst nicht verfüttern, da hierbei schon Vergiftungserscheinungen beobachtet worden sind. Für die Entleerung des Darmes kann man dadurch sorgen, dass man die zur Verfütterung bestimmten Würmer in ein Gaze verschlossenes Einmachglas bringt, bis der Darm leer und der Hautschleim am Glas abgestreift ist.

• Haltung:

In Kisten mit Erde; besonders bei Ernährung mit Laub, Möhre, gekochten Kartoffeln usw. nicht nur lange haltbar, sonders auch zu züchten. Hierfür bringt man etwa 20 ausgewachsene Würmer in eine flache Kiste von etwa 50 cm X 50 cm Seitenlänge und hält sie darin wie nachstehend unter "Enchyträen" geschildert. Die Erde darf nur mäßig feucht sein, zu große Nässe töte die Tiere ab.