Hüpferlinge
• Vorkommen:
Zum Teil in den gleichen Gewässern wie die Wasserflöhe. Diaptomus findet sich
aber oft in Waldtümpeln, die kühl und beschattet sind, oder in ähnlichen
Wasservorkommen. Hüpferlinge treten vor allem im Frühjahr oder Herbst in
größeren Mengen auf. Oft kann man sie aber auch noch im Winter unter dem Eis
erbeuten.
• Verfütterung:
Cyclops sollte man nicht in zu großer Menge verabreichen, weil sie geschwächten
Fischen und Jungfischen gefährlich werden können. Das gilt vor allem, wenn man
Jungfische mit Nauplien füttert, weil diese oft schneller heranwachsen als die
Fischchen. Hälterung ähnlich wie bei Daphnien, doch sind Hüpferlinge im
allgemeinen ausdauernder.
Die Hüpferlinge bilden eine Ordnung innerhalb der artenreichen Kleinkrebsklasse
der Ruderfüßer (Copepoda). Den Aquarianer interessieren als Futtertiere
vornehmlich die beiden Gattungen Cyclops und Diaptomus, die sich außer durch die
Schwimmweise dadurch unterscheiden, dass die Weibchen von Cyclops paarige
Eiersäckchen, die von Diaptomus jedoch nur ein unpaare tragen. Die Copepoden
sind getrenntgeschlechtlich, man findet also Männchen und Weibchen. Die aus den
Eiern schlüpfenden Larven (Nauplien) sind ein hervorragendes Futter für
Jungfische in den ersten Lebenstagen. Die Nauplien von Diaptomus werden als
Aufzuchtfutter für junge Glasbarsche (Ambassis lala) sehr geschätzt, weil diese
die Diaptomuslarven angeblich allem anderen vorziehen sollen.
