Büschelmückenlarven

• Vorkommen:

In klaren Gewässern, Teichen und Seen. In der kälteren Jahreszeit, vom Herbst bis zum Frühjahr, treten die Larven oft in großen Massen auf. Man kann sie auch unter dem Eis erbeuten.

• Verfütterung:

Vorsicht bei Jungfischen oder kleinen Fischarten, denn Büschelmückenlarven sind räuberisch! Sie werden aber von allen Fischen, vor allem von den größeren gerne genommen. Die Mücken stechen nicht!

• Haltung:

Die weißen Mückenlarven halten sich in größeren, kühl (aber frostfrei) stehenden Gefäßen ziemlich lange.

Die weißen und durchsichtigen Larven der für den Menschen harmlosen Büschlmücke (Corethra), deren Männchen an den feingefiederten Fühlern am Kopf zu erkennen sind, fallen durch ihre waagerechte Schwimmlage sofort auf. Diese wird durch zwei silberglänzende, mit dem bloßen Auge erkennbare Luftbehälter bewirkt. Durch Aufnahme und Abgabe von Luft wird die Schwebestellung je nach Wassertiefe aufrecht erhalten. Die Aufnahme von Atemluft erfolgt nicht wie bei anderen Mückenlarven an der Oberfläche, sondern durch die Haut direkt aus dem Wasser, dem der freie gelöste Sauerstoff entzogen wird.