Guppy Aufzucht
Gerade in den ersten Tagen entscheidet es sich, was aus den Jungfischen später wird, deshalb gilt: Häufiger Wasserwechsel, häufige Fütterung (6 mal/Tag wäre optimal), qualitativ hochwertiges Futter. Ich verfüttere in den ersten Tagen/Wochen ausschließlich frisch geschlüpfte Artemien und dekapsulierte Artemiacysten, danach abwechselnd weiterhin Dekaps, zerriebenes Trockenfutter und zerkleinertes Frostfutter. Zur Aufzucht von Jungfischen wird meist das Erbrüten von Artemien empfohlen - mir ist dies zu mühsam, in den ersten Wochen füttere ich ausschließlich dekapsulierte Artemiacysten, die mittlerweile zumindest im Internet leicht zu erhalten sind - allerdings ist bei diesem Futter ein häufiger, möglichst täglicher Wasserwechsel dringend anzuraten, denn die nicht gefressenen Cysten belasten das Wasser außerordentlich stark! Dieses staubfeine Futter ist in kleinen Portionen zu reichen, dafür allerdings, wenn möglich bis zu sechs Mal am Tag! Generell passiert es wesentlich häufiger, dass Fische überfüttert werden als dass sie verhungern. Und: Mehrere, über den Tag verteilte, kleine Futtergaben entsprechen der natürlichen Ernährungsweise der Fische wesentlich mehr als das einmalige Verfüttern zu großer Portionen! Die Futterreste werden nach dem Fressen abgesaugt. Die Besatzdichte darf anfangs ruhig hoch sein, die jungen Guppys animieren sich damit gegenseitig.
